Receiver & DVD Player in einem

13.06.2011 von admin  
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Einen Fernseher findet man nicht erst seit gestern eigentlich in jedem Haushalt. Doch um das ganze Spektrum der Fernsehunterhaltung genießen zu können, braucht es mehr: Mit einem Fernseher allein ist es nicht getan. Mindestens noch ein SAT Receiver gehört dazu, vielleicht ein Videorekorder, um die alten Videos anzuschauen, daneben ein DVD- oder Bluray-Player, um aktuelle Filme genießen zu können. Die grauen Boxen stapeln sich im Wohnzimmer – doch das muss nicht so sein. In letzter Zeit werden immer neue Kombigeräte erfunden, um Platz und Geld zu sparen. Eines davon ist ein Receiver und DVD Player in einem: der DVD Receiver.

Praktische Kombigeräte

Der DVD Receiver ist eine der letzten großen Errungenschaften der Fernsehindustrie. Denn dieses all in one Gerät erspart dem Besitzer die zusätzliche Anschaffung eines DVD Players und eines SAT Receivers: Der DVD Receiver vereint alle Funktionen in sich. Ein DVD Receiver ist deshalb eine sinnvolle Anschaffung für alle Fernsehzuschauer, die sich nicht nur wünschen, mal eine gute DVD ansehen zu können, wenn nichts im Programm läuft, sondern auch möglichst wenig Geräte im Wohnzimmer stapeln wollen.

Viele Funktionen

Mit dem DVD Receiver, dem Receiver und DVD Player in einem, lassen sich aber in der Regel nicht nur digitales Fernsehen empfangen und DVDs ansehen – sondern viele DVD Receiver haben auch noch eine weitere praktische Funktion: Sie können DVDs aufnehmen. Ein DVD Receiver mit Recorder-Funktion ist also das Nonplusultra für alle, die das Gefühl haben, beim Fernsehen im Kabelsalat ihrer technischen Besitztümer zu ersticken. Damit können Sendungen aufgezeichnet und später angeschaut werden. Wenn der DVD Receiver auch eine Recorder-Funktion hat, ist er aber natürlich im Vergleich zu anderen Receivern und DVD Playern in einem Gerät etwas teuer.
Viele Receiver und DVD Player in einem bieten übrigens auch schon die Möglichkeit, durch Steckplätze und Kartenleser Module für die Sender des Pay-TV einzusetzen. Auf diese Weise kann man mit dem DVD Receiver nicht nur die gängigen Programme, sondern auch Pay-TV-Sender empfangen.

Foto: Pavel Losevsky – Fotolia

LED-Beamer und LED-Fernseher im Vergleich

22.05.2011 von admin  
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Vergleich Beamer und LED-FernseherFernseher und Beamer mit LED Technik liegen in der Gunst der Verbraucher weit vorn. Schön längst hat der klassische Röhrenfernseher in den meisten Haushalten ausgedient und immer mehr Menschen greifen auf einen sogenannten LED-Fernseher oder auch auf einen Beamer mit LED Technik zurück.

Beamer mit LED Technik

Beamer sind Videoprojektoren, die angeschlossen an einen Computer, DVD-Player oder eine Spielekonsole, Bilder, Grafiken oder Videos an einen Leinwand projizieren. Beamer mit LED Technik verfügen als Lichtquelle über LEDs (Light Emitting Diode). Als Bildwandler kommt wie bei bei DLP-Beamern (Digital Light Processing) ein Digital Micromirror Device (DMD) zum Einsatz. Beamer mit LED Technik zeichnen sich durch eine bessere Energiebilanz aus, da diese Geräte weniger gekühlt werden müssen. Das liegt an der Eigenschaft der LEDs. Diese erzeugen bei gleicher Leistung an Licht deutlich weniger Wärme als andere Beamerlampen. Zudem sind die LEDs von wesentlich längerer Haltbarkeit als andere Projektorlampen. Beamer mit LED Technik sind zumeist deutlich kleiner und handlicher und können sogar mit einem Akku betrieben werden. LED-Beamer finden daher oft auch als Mini- oder Taschenbeamer Anwendung und eignen sich hervorragend für den mobilen Einsatz. Mit Abstrichen in der Farbwiedergabe und Lichtintensität können Beamer mit LED Technik auch für das Heimkino eingesetzt werden. Hier spricht vor allem der sehr günstige Preis für die Anschaffung eines solchen Gerätes.

Fernseher mit LED Technik

Wenn von LED-Fernsehern die Rede ist, so ist die neueste Generation an LCD-TV-Geräten gemeint. Diese besitzen statt Leuchtstoffröhren Licht emittierende Dioden als Lichtquelle. Wie auch Beamer mit LED Technik punkten diese Geräte mit einem geringeren Stromverbrauch. Darüber hinaus überzeugt viele Verbraucher natürlich die geringe Gehäusedicke. Bei Fernsehern mit LED Technik sind zwei grundsätzliche Funktionsweisen zu unterscheiden. Beim Direct- beziehungsweise Full-LED-Fernseher sitzen die LEDs über den Bildschirm verteilt, während sich beim Edge-LED-Fernseher die LEDs im Rand des Gehäuses befinden und von dort zur Mitte des Bildschirms leuchten. Wer aktuell über die Neuanschaffung eines TV-Gerätes um die 1.000 Euro nachdenkt, der sollte jedoch gleich zu einem 3D-LED-Fernseher greifen.
Fotoquelle:Davi Matura:Fotolia

Ab 2012 nur noch Digitalfernsehen in Deutschland

27.04.2011 von admin  
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Die Auseinandersetzung Analog vs. Digitalfernsehen ist entschieden – und das Digitalfernsehen hat den Sieg davongetragen. Ab Ende des Jahres 2012 wird nur noch Digitalfernsehen zu empfangen sein. Die Umstellung ist bereits in vollem Gange: Nur noch etwa zwischen sechs und acht Millionen Menschen empfangen heute analoges Fernsehen. Doch was für Neuerungen bringt die Umstellung Analog vs. Digitalfernsehen für den Nutzer mit sich?

Was ändert sich?

Die Frage Analog vs. Digitalfernsehen muss kein Anlass zur Sorge sein: Denn so viel ändert sich für den Nutzer gar nicht, und wenn, dann zum Positiven. Auch mit hohen Kosten ist die Umstellung Analog vs. Digitalfernsehen nicht verbunden. Zwar müssen einige Zuschauer die technische Ausstattung des eigenen Haushalts etwas nachrüsten: Für viele wird ein neues LNB auf der Satellitenschüssel nötig, dazu ein SAT-Receiver. Doch dann lässt sich das Digitalfernsehen problemlos empfangen – und die Investition lohnt sich: Dank des Digitalfernsehens werden Technologien wie HDTV und 3D auch zu Hause möglich. Darüber hinaus stellt das Digitalfernsehen weitere Zusatzdienste zur Verfügung, die das Fernseherlebnis noch steigern. Ob man noch analoges Fernsehen empfängt oder schon Digitalfernsehen sieht, kann man im Videotext nachlesen: Bei der ARD, beim ZDF und bei vereinzelten privaten Sendern lässt sich diese Info auf der Videotext-Seite 198 finden. Die Fernsehsender raten übrigens dazu, nicht bis ganz zum Schluss mit der Umrüstung auf Digitalfernsehen zu warten. Denn dann könnten sich die Nachfragen häufen und der Handel diese eventuell nicht mehr decken.

Braucht man einen neuen Fernseher?

Analog vs. Digitalfernsehen ist übrigens auch für Fans des guten alten Röhrenfernsehers kein Problem. Wer sich von der Kiste nicht trennen will, kann das Gerät für den Umstieg auf das Digitalfernsehen mit digitalem Receiver aufrüsten. Die HDTV-Technologie allerdings, die durch das Digitalfernsehen zugänglich gemacht wird, erfordert spezielle Fernsehgeräte und bleibt Besitzern eines Röhrenfernsehers verwehrt. Schwieriger könnte der Umstieg aufs Digitalfernseher dagegen für Menschen werden, die ihr Fernsehen über eine Kabelanlage empfangen (Mehr Infos zum Thema Kabelnetzbetreiber) – hier sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, um den Wechsel zum Digitalfernsehen zu ermöglichen.

Foto: Paylessimages – Fotolia

3D Fernseher – Entertainment in der dritten Dimension

3D Fernseher zeigen hochauflösende Inhalte mit einer stereoskopischen Tiefenwirkung an und erzeugt bei Betrachter einen dreidimensionalen Effekt. Die neuen Fernsehgeräte die seit 2010 im Handel erhältlich sind, sind die ersten 3D Fernseher die diese Inhalte mit hoher Qualität wiedergeben können.

Mehr Qualität durch technischen Fortschritt

Dreidimensionale Filme gibt es schon seit Jahrzehnten, und immer wieder wurden Anläufe gestartet dieses Medium auch Massentauglich zu gestalten. Dieses Unternehmen wurde jedoch immer aus technischen Gründen verfehlt. Heutzutage ist die Technik der Unterhaltungsgeräten ausgereift damit 3D Filme ordentlich und in hoher Qualität auch zuhause angezeigt werden können. Durch Flachbildfernseher ist eine hohe Auflösung von 1920 x 1024 Bildpunkten möglich und durch leistungsstarke Prozessoren sind auch hohe Bildwiderholfrequenzen von über 200 Hz leicht erreichbar. Diese Faktoren sind nötig um dreidimensionale Doppelbilder schnell anzeigen zu können damit bei der Wiedergabe kein Ruckel-Effekt entsteht.

Die Shutterbrille

Für die Betrachtung von 3D Filmen im Heimkino benötigt man heutzutage einen speziellen 3D Fernseher, eine 3D Shutterbrille, sowie einen 3D-fähigen Blu-Ray Player. In dieser Konstellation sendet der Blu-Ray Player die stereoskopischen Inhalte an den Fernseher der die Bilder entsprechend anzeigt und sich wiederrum mit der Shutterbrille synchronisiert um beim Betrachter den 3D Effekt zu erzeugen. Eine Shutterbrille ist ein technisches Gerät statt Brillengläser kleine LC-Displays eingebaut hat. Diese Displays werden synchron mit dem infrarotem Fernsehsignal im Millisekundenbereich abwechselnd hell oder dunkel geschalten wodurch beim Betrachter die Tiefenwirkung entsteht.
Es sind auch in naher Zukunft Fernsehgeräte geplant die 3D Inhalte ohne Shutterbrille anzeigen. Die 3D Branche entwickelt sich rasant – neue 3D Filme kommen reichlich auf den Markt und 3D Funktionalitäten erscheinen auch als Komponente in Handys, Kameras, und digitalen Bilderrahmen.

Foto: Ronen – Fotolia.com

Nachtsichtgeräte im Einsatz Raubkopierer

14.03.2011 von admin  
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Magdeburg ist als Ursprungsort von Raubkopien aufgefallen und so setzt Warner Bros. gezielt dort Nachtsichtgeräte ein, um Täter zu überführen. Solange die Besucher informiert werden und keine Datenspeicherung erfolgt, ist das mit dem deutschen Gesetz vereinbar.

Entstehungsorte von Abfilmungen

Wenn man Warner Bros. und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) glauben kann, so sitzen die Hersteller von Raubkopien vorwiegend im Osten des Landes. Weil verschiedene Kinos in Magdeburg, Erfurt und Leipzig als Entstehungsort von Abfilmungen ausgemacht werden konnten, setzte die Verleihfirma Warner Bros. dort bereits 2009 gezielt Nachtsichtgeräte zur Überwachung der Kinobesucher ein. “Nachtsichtgeräte im Kino”.

Raubkopien noch vor Kinostart

Doch nicht nur in Madgeburg und Umgebung tummeln sich so genannte Release Groups. Bei Durchsuchungen von Wohnungen der Mitglieder von “Flatline” standen auch Köln, Herne und Bergisch-Gladbach auf der Liste. Und diese Vereinigung wurde von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) immerhin als “Top-Gruppe der professionellen Raubkopierer-Szene” bezeichnet. Sie hatte es geschafft, qualitativ gute Raubkopien von Filmen in Umlauf zu bringen, die in Deutschland noch gar nicht angelaufen waren. Dabei erhielten sie auch Unterstützung von Kinomitarbeitern, so dass deutsche Tonspuren direkt aus den Projektionsanlagen entnommen werden konnten.

Einsatz von Nachtsichtgeräten verletzt Datenschutz nicht

Als in den Kinos von Madgeburg und Co. die Besucher mit Nachtsichtgeräten überwacht wurden, blieb das natürlich nicht unbemerkt. Das Referat für Datenschutz Sachsen-Anhalt wurde von aufmerksamen Kinogängern informiert, dass dort eine Observation von Zuschauern erfolgte. Eine Untersuchung der Vorgänge erbrachte dann, dass deutsche Datenschutzgesetze nicht verletzt würden. Rechtlich gebe es keinen Unterschied zu Kontrollgängen durch das Kinopersonal. Insbesondere in Hinblick auf das oft junge und minderjährige Publikum will das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt die Vorgänge in den Kinosälen aber im Auge behalten. Doch solange so genannte Restlichtverstärker nur bei Verdachtsfällen zum Einsatz kommen und weder dauerhaft installiert noch Daten aufgezeichnet werden, können die Kinobetreiber ihre Kunden weiterhin beobachten.

Foto: Gerald Pujol – Fotolia.com

Heimkino – Perfekte Austattung für Cineasten

20.02.2011 von admin  
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Das Kino bietet noch immer ein einzigartiges Filmerlebnis, denn dort sorgen die große Leinwand und der laute Sound für viel mehr Filmvergnügen. Deshalb ist das Kino auch nach wie vor sehr beliebt und wird täglich von vielen Menschen besucht. Doch nicht nur das Kino bietet ein tolles Filmerlebnis, das Ganze kann jetzt auch Zuhause erlebt werden.

Was gehört dazu?

Wer in den eigenen vier Wänden auch Filme wie im Kino sehen möchte, der ist mit einem eigenen Heimkino gut bedient. Natürlich fehlt hier ein wenig die Größe und das Flair des Kinos, aber in Sachen Bildqualität und Ton kann das Heimkino dem echten Kino durchaus das Wasser reichen. Das Heimkino sollte dafür aber richtig ausgestattet sein. Neben einem großen Fernseher mit scharfem Bild, dürfen auch ein guter Receiver und ein DVD- oder Blu-Ray-Disc-Player nicht fehlen, außerdem gibt es für das Heimkino verschiedene Soundsysteme, die auch im eigenen Wohnzimmer für den passenden Rundum-Sound sorgen. Diese können zusammen erworben werden oder aber auch einzeln. Auch der alte Fernseher kann zum Heimkino umgebaut werden, allerdings sollte es sich hier schon um ein modernes Gerät handeln, dass eine gewisse Größe hat und ein scharfes Bild zeigt.

Ein tolles Erlebnis

Moderne Fernsehgeräte können die Kinoleinwände in vielerlei Hinsicht sogar noch toppen. Sie zeigen ein super-scharfes Bild mit lebensechten Farben. Ganz neue Geräte können den Film jetzt auch in 3D ausstrahlen. Ein guter Fernseher ist der zentrale Bestandteil des Heimkinos. Die Größe ist dabei immer dem Raum anzupassen, denn ein zu großer Fernseher in einem kleinem Raum wirkt nicht gut. Bei den Händlern gibt es ganze Heimkinoanlagen, die an verschiedene TV-Geräte angeschlossen werden können. Hier ist es wichtig, sich vorher gründlich zu informieren, bevor das Heimkino installiert wird. Ein Heimkino hat viele Vorteile. Damit lassen sich alle Filme in Kinoqualität genießen und auch das normale Fernsehprogramm wird dadurch aufgewertet, zudem machen Filmabende mit der Familie oder mit Freunden gleich doppelt so viel Spaß. Das Heimkino ist also ein tolle Sache, das echte Kino kann aber trotzdem noch besucht werden.

Foto: Pavel Losevsky – Fotolia

Liquid Crystal Display (LCD)… was genau ist das?

17.01.2011 von admin  
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Schön flach, konturenscharf und schön groß, so sollen die Bilder der modernen Anzeigegeräte von heute sein. Farbige Flachbildschirme, die seit 2005 breite Verwendung finden und die Kathodenstrahlröhren zügig ersetzen, bestehen aus Flüssigkristallen, die unter elektrischer Spannung die Schwingungsrichtung von Licht (Polarisierung) verändern.

Die Flüssigkristalle sind etwa bei Videoprojektionen in festen Segmenten (Pixel) angeordnet. Bei Fernsehgeräten ist man dazu übergegangen, so genannte Dünnschichttransistoren (Thin Film Transistors = TFT) einzufügen. Diese Vorgehensweise nennt sich Aktiv-Matrix-Display.

Eine höchst einfache Darstellung ergibt sich aus folgendem Bild: Eine Lichtquelle – hier entsprechend der RGB-Darstellung Rot, Grün und Blau – steckt hinter einer mit einer Elektrode versehenen Scheibe, einem Flüsigkristall und einer weiteren mit einer Elektrode versehenen Scheibe. Ohne, daß eine Spannung angelegt wird, kann die Lichtquelle gesehen werden.

Das Verfahren nennt sich TN, twisted nematic

Legt man nun eine Spannung auf die Elektroden, verändert der Flüssigkristall seine Schwingungsrichtung und hindert so das Licht, durch die Auflage durch zu wandern. Die Lichtquelle kann also nicht mehr gesehen werden.

Die Techniker in diesem Bereich haben sich verschiedene Verfahren ausgedacht, um LCDs noch schneller und sicherer zu machen. Dazu zählen etwa STN (super-twisted-nematic), DSTN mit zwei STN-Schaltungen, TSTN mit drei STN-Zellen und speziellen Filterfolien, PVA und MVA (Patterned / Multi-Domain Vertical Alignment) und IPS (In-Plane-Switching). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Verfahren liegen in der Drehung und Ausrichtung der Scheiben und Filter.

Insbesondere beim IPS-Verfahren mit seinen internen Unter-Abgrenzungen liegen die Elektroden in einer Ebene parallel zur Oberfläche des Anzeigegerätes. Dadurch verändert sich die so genannte Abhängigkeit vom Blickwinkel positiv für den Betrachter. Der neueste Typ ist E-IPS (Enhanced IPS), der seit Kurzem auf dem Markt ist.

Probleme bereitet den Herstellern die Antwortzeit. Zwischen 1 und 5 Millisekunden sind gefordert. Flimmerfreiheit ergibt sich bei Zahlen unter 3 Millisekunden.

Verbessert haben sich die Kontrastdarstellungen. Sie liegen bei TN-Systemen unterhalb von 800:1, bei PVA/MVA-Systemen über 1000:1.

Von der Bildqualität her lassen sich die leichteren LC-Displays so steuern, dass sie alle Farben einer Grafikkarte darstellen können

Da jeder Pixel eine eigene Einheit darstellt, können auch Fehler auftreten. Diese machen sich durch verschiedene Qualitätsabstufungen auch im Preis des Gesamtgerätes bemerkbar.

Zur Darstellung des Bildes gehen die Gerätebetreiber von der US-Kino-Standardzahl 24 Bilder pro Sekunde aus. Es werden nun geräteintern Zwischenbilder berechnet, um die dargestellte Bildabfolge zu erhöhen. Diese werden parallel zum Hauptbild mitgeliefert. So kommt man mit ganzzahligen Vielfachen auf Werte von 48, 72, 96 oder neuerdings auch 120 Bildwiederholungen. Im Gespräch sind derzeit auch Raten von 240. Es kann bei diesen Bildraten allerdings passieren, daß sich eine deutliche Trennung von Vordergrund- und Hintergrundbildern ergibt.

Ein Vorteil ist die einfachere Dosierung von Overdrives

LCDs sind die nahe Zukunft. Sie besitzen eine geringe Leistungsaufnahme, beleuchten die Anzeigefläche konstant und strahlungsarm. Bei geringem Gewicht und geringer Einbautiefe schaffen sie ein klares, verzerrungs- und flimmerfreies Bild (hh)

Foto: Franz Pfluegl – Fotolia.com

3D-Fernseher: Der letzte Schrei aus dem Technikparadies?

01.11.2010 von admin  
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Was war die letzte Revolution, die die Filmtechnik durchgemacht hat? Richtig – das 3D-Kino. In nur wenigen Jahren haben sich 3D-Filme fest in der Filmlandschaft etabliert und locken Millionen von Zuschauern ins Kino, die sich von der neuen Technologie begeistern lassen wollen. Doch Fortschritt und Technik machen vor nichts halt, auch vor unseren Wohnzimmern nicht – und so sind nun die 3D Fernseher auf dem Vormarsch. 3D Fernseher sollten das dreidimensionale Erlebnis aus dem Kino direkt ins Wohnzimmer transportieren. Und alle ziehen mit: Experten gehen davon aus, dass sich die Technik im Zeitalter der Cineasten schnell etablieren kann, und so sollen in Zukunft auch Inhalte im Fernsehen mit einer 3D-Option ausgestrahlt werden.

Vor einem Kauf sollte man sich gut informieren

Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte sich der 3D Fernseher Begeisterte allerdings vor dem Kauf gründlich informieren. Denn 3D Fernseher sind im Moment noch sehr kostspielig – zwar lohnt sich die Anschaffung, denn dreidimensionales Fernseher im eigenen Wohnzimmer ist natürlich ein Traum, doch wer tausend Euro oder mehr in ein Gerät investiert, das die Erwartungen nicht erfüllt, der wird sich am Ende mehr als schwarz ärgern. Ein preiswerter Einstieg wäre zum Beispiel der Samsung C750, der momentan noch der günstigste 3D Fernseher auf dem Markt ist. Zusätzlich dazu sind aktive Shutter-Brillen erforderlich, damit das 3D Erlebnis losgehen kann. Bei den Shutter-Brillen handelt es um die bessere 3D-Brillen-Technik: Hier sind in der Brillenfassung LCD-Schirme enthalten, die elektronisch vom Infrarotsender des Fernsehers gesteuert werden. Abwechselnd werden die Brillen“gläser“ beider Augen auf transparent und undurchsichtig geschaltet, sodass das Hirn sich ein dreidimensionales Bild aus den Einzelbildern zusammensetzt.

3D im Moment nur mit Brille

Übrigens: Mit vielen heutigen Blu-Ray Playern oder Spielekonsolen lassen sich übrigens jetzt schon 3D Effekte ins Wohnzimmer bringen. Im 3D-Kino sowie zuhause mit den 3D Fernsehern ist momentan noch das Aufsetzen der 3D-Brille erforderlich – die aber ist mit ausgetüftelter Technik bestückt und dürfte in der Anschaffung für Privatpersonen dementsprechend teuer sein. Deshalb arbeitete man momentan an 3D Fernsehern an der bequemeren Lösung ohne Brille. Die Unterhaltungsindustrie hat erkannt, dass hier die Zukunft liegt, und setzt nun all ihre Ressourcen daran, entsprechende Techniken zu entwickeln. Bis die Technik marktreif ist, kann das aber noch eine Weile dauern.

Foto: DerSchmock – Fotolia.com